Rauchen - Schädlichkeit

Der Verfasser vertritt die Ansicht, dass das Rauchen keinesfalls so einseitig und umfassend schädlich und "nutzlos" einzustufen ist, wie dies gemeinhin in der Gesellschaft angenommen und als Sucht bezeichnet wird.

Ich gehe von der Prämisse aus, dass unsere biologische Intelligenz, welche sich über Jahrmillionen entwickelt hat, nicht unbedingt unserem rationalen Denken - und dem, was wir rational nachvollziehen können - unterlegen ist. Der Mensch ist nun mal keine rein rational gesteuerte Maschine.

Gemeinhin werden dem Rauchen nur geringe beziehungsweise fast keine "Vorteile" zugeschrieben. Das heißt jedoch nicht, dass es solche nicht gibt. So ist durchaus denkbar, dass das körperliche Verlangen nach "Gift" einem Zweck dient. Ein menschlicher Körper, der es gelernt hat, mit Giften umzugehen, könnte diese beispielsweise gezielt in seinem körperinternen Abwehrkampf einsetzen - genauso wie z. B. Alkohol. [Es kommt aber noch mehr.]

Zunächst ist einfach nicht hinreichend belegt - im Sinne einer Falsifikation nach Karl Popper - warum bei manchen Individuen ein momentan rational (!) nicht nachvollziehbares Bedürfnis nach "Gift" entsteht - welches im Rahmen einer erfolgreichen Suchttherapie oft nur mit erheblichem Willensaufwand und mit entsprechender Selbstdisziplin unterdrückt werden kann ["Geist beherrscht & 'versklavt' Körper"].

Auch im Zusammenhang mit dem (kreativen) "Denken" scheint der körperliche Einsatz von Giften Vorteile zu bringen. Als Beleg hierfür dienen ein überproportional hoher Anteil von erfolgreichen Künstlern, die "ihren Lastern" anhingen, aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen, bis hin zu hoch geschätzten Politikern (früherer Jahre).

Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Fähigkeit, seinen Körper mit Giften "ruhig zu stellen", einen evolutionären Vorteil gegenüber Anderen bedeutet, welche Ihre Fähigkeiten nicht so weit entwickelt haben, die ursprüngliche und unmittelbare Verbindung von Denken und körperlichem Handeln [noch exzessiver] voneinander zu trennen!!!

So scheint der Umgang mit "Betäubungsmitteln" es zu ermöglichen, noch ausdauernder kreativ zu sein, um intellektuelle Spitzenleistungen zu erbringen. Der Einsatz von Körpergiften erleichtert es, sich lange und weit jenseits des körperlichen "Hier" zu bewegen. (Um nicht missverstanden zu werden: All dies birgt Gefahren und ist sicher auch eine Frage der Dosis!)

Beim Thema des körperlichen Stressabbaues haben Nervengifte eine entspannende Wirkung.

Auch wenn die Wirkung von "Körpergiften" - also seinen Körper "ruhigzustellen" und (negative) Gefühle damit in Schach zu halten - von "dem einfachen Mann auf der Straße" genauso eingesetzt wird, kann man nicht von einem ausschließlichen "Unterschichtenphänomen" reden. Es ist Aufklärung angesagt, dass es sich um den Umgang mit Giften handelt und Betroffenen möglicherweise Hilfestellung zu geben, mit dem Leben (besser) zurechtzukommen - um sich in der jeweiligen Umgebung wohler zu fühlen.

Aber man glaube bitte nicht, dass es keine (sinnvollen) Gründe gibt, dass das "biologische Lebewesen Mensch" - in einer stressigen Welt - nach Betäubungsmitteln "verlangt".

Diesen - "wissenschaftlich" nicht nachvollziehbaren - körperlichen Drang lapidar als Sucht abzustempeln, greift zu kurz. Für viele Menschen ist das Rauchen eine - sinnvolle - Hilfe, ihr alltägliches Leben besser zu "ertragen" und sich (subjektiv) wohl(er) zu fühlen.

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Viele Beispiele aus der Geschichte unseres Planeten belegen, dass große evolutionäre Fortschritte mit erheblichen Risiken (Toten) verbunden waren, um über das "Betreten von Neuland" oft regelrechte Quantensprünge zu erreichen.

Zwei Beispiele:

1. Es ist allgemein bekannt, dass sich das Leben auf unserer Erde ursprünglich in den Weltmeeren entwickelt hat. - Wäre im übertragenen Sinne den Meeresbewohnern eine Gesundheitsstudie zur Schädlichkeit des "radikalen Sauerstoffes" vorgelegen und dementsprechend gehandelt worden, hätte sich niemals Leben auf dem Festland entwickeln können. (Es bedurfte eines langen Anpassungsprozesses an die "giftige" neue Umwelt.) Heute ist unsere Sauerstoffsucht "allgemein anerkannt".

2. Wäre es sinnvoll gewesen, dem "Homo erectus" vor 1,5 Mio. Jahren den Gebrauch von Feuer (zur Speisenzubereitung) zu verbieten, wenn damals "wissenschaftliche" Studien belegt hätten, dass der Umgang mit diesem "brandgefährlichen Stoff" zu Gesundheitsschäden und Toten führt?

Und den ersten Menschen vorgehalten geworden wäre, dass ihr (Ess-)Verhalten "völlig unnatürlich" sei?

Zum Glück für die Menschheit gab es damals noch keine selbstherrliche Ärzteschaft, Politiker, Massenbeeinflussungsorgane und Verfassungsrichter, die die "fremdschädigenden Verhaltensweisen" untersagten. Ein Quantensprung wäre der Menschheit versagt gewesen!

So wie möglicherweise das un-"vernünftige" menschliche Erlernen des Umganges mit Körpergiften heute ein solcher sein könnte.

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Aus den vorgenannten Gründen sehe ich es geradezu als verfassungsrechtliche Pflicht (!), der rasant wachsenden Bevormundungssucht auf nationaler & internationaler Ebene und einer faktischen "Gesundheitsdiktatur" (mit deren wissenschaftsreligiösen Zügen) entgegenzutreten. Sei es auch nur, um den Menschen in unserem Land ihr individuelles Recht auf "Versuch und Irrtum" einzuräumen, wenn man schon meinen Gedanken nicht folgen möchte.

Auch im finstersten Mittelalter glaubte man sich bei den Hexenverfolgungen, Kreuzzügen und der Wissenschaft - auch der ärztlichen - berechtigt, in und auf das Leben anderer einzuwirken.

Und der Betrieb und Besuch von Raucherkneipen schädigt nun - heutzutage - wirklich niemanden gegen den eigenen Willen.

Ich empfehle das Büchlein von David Henry Thoreau: "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" - Ein Plädoyer für die Stärkung der Individualrechte und möglichst wenig Staatseingriffe. Heute nach dem Volksentscheid so notwendig den je!

Veröffentlicht: 2.8.2008 / 4.7.2010 - Letztes Update: 23. September 2017

https://www.treff.de/rauchen-schaedlichkeit.html

Durchgehend lecker essen:

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