Rauch und Feuer

[@Chatpartner:]

Sie sollten den Unterschied erkennen, dass ich mich gezwungenermaßen mit Pseudostudien beschäftigen muss und diese angeblich „wissenschaftlichen“ Studien auf extrem tönernen Füßen stehen.

Sie werden jedoch bei meinen Beiträgen nichts finden, dass ich die Gefahren des Rauchens (!!!) ins Lächerliche ziehe oder gar bestreite. Lächerliche Studien (!) – und insbesondere ihre aberwitzigen Schlussfolgerungen - sind etwas anderes.

Sie wissen – weil wir hier schon darüber diskutiert haben – dass beispielsweise das Statistische Bundesamt sinngemäß belegt hat, dass Menschen, die an Raucherkrankheiten sterben, durchschnittlich sieben Jahre früher sterben. Dies bezieht sich auf 5 % (!!!) der Sterbefälle insgesamt.

Dadurch kann nicht der Schluss gezogen werden, dass Raucher überhaupt früher sterben.

Sie sterben – zu 5 % - an raucherspezifischen Krankheiten.

Keine Aussage wurde getroffen, ob nicht andere Krankheiten – beispielsweise stressbedingte, bzw. Viren- & Bakterienkrankheiten – durch das Rauchen und damit durch den gezielten Einsatz von Körpergiften vermieden oder „verzögert“ werden.

Also, ich setze mich – gezwungenermaßen - mit diesen Studien auseinander, weil einem immer wieder solche Zahlenspielereien um die Ohren gehauen werden, die sich bei näherer Betrachtung – und in Bezug auf das tatsächliche Sterbealter von Rauchern vs. Nichtrauchern - als nichts anderes als Propaganda entpuppen.

Auch mögliche Gefahren des Passivrauches waren nie mein Thema, da ich dies in Bezug auf das Verbot von „ungesunden“ Raucherkneipen für irrelevant halte. Selbst wenn Gefahren vom Passivrauch ausgehen, können Raucherkneipen imho nicht verboten werden.

Wir haben es hier mit dem menschlichen Umgang mit (Körper-)Giften zu tun und viele Menschen können damit hervorragend umgehen!

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Überlegen Sie mal für sich, ob es sinnvoll gewesen wäre, den „Neandertalern“ den Umgang mit dem Feuer zu verbieten, wenn damals „wissenschaftliche“ Studien belegt hätten, dass der Umgang mit diesem brandgefährlichen „Stoff“ zu Gesundheitsschäden und Toten führt.

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Unsere freiheitliche Verfassung - auf die wir so stolz sein können - erlaubt auch deshalb "gefährliche" Handlungen seiner Bürger.

Sowohl Wirt, Personal, als auch Gäste dürfen sich - unter Berufung auf die Handlungsfreiheit gem. Art. 2 Abs. 1 unseres Grundgesetzes - solchen (möglichen) Gefahren aussetzen und müssen nicht gegen ihren Willen zwangsgeschützt werden.

Auch Nichtraucher dürfen in Raucherkneipen gehen (und tun dies auch).

Gleiche Handlungsfreiheit haben Wirte, Personal und Gäste von Nichtrauchergaststätten.

Die Kennzeichnungspflicht ist ein verhältnismäßiger Eingriff, welcher sämtliche staatlichen Schutzpflichten erfüllt.

Für Passivrauchvermeider gibt es kein Grundrecht, das Konsumangebot einer Raucherkneipe* zu verbieten.
(*Definition: Wirt gestattet seinen Gästen das Rauchen).

Es werden ja auch nicht Schwimmbäder verboten oder eine max. Wassertiefe von 120 cm vorgeschrieben, nur weil Nichtschwimmer auch - ohne Gefahren für Leib und Leben - in das große Becken rein wollen oder gar das Recht auf den Beruf des Bademeisters einfordern.

Wo kämen wir denn hin, wenn öffentliche Rockkonzert-Besucher mit dem Verweis auf ihr zartes Gehör Musik in Zimmerlautstärke einfordern dürften.

Wenn mir solche Konsumprodukte nicht zusagen, dann gehe ich dort nicht hin - und werde auch nicht "gefährdet".

In einem freien Land werden viele Produkte angeboten, die für einen Teil der Bevölkerung schädlich sind. Wollen wir die alle der Reihe nach verbieten: Schnaps, Bier, Wein, "ungesunde" Süßigkeiten, fettes Essen, HWG [häufig wechselnde Geschlechtspartner], ...

Der Rauch in einer Raucherkneipe (!) schadet niemanden [Dritten], der sich das nicht antun will, auch wenn dies fälschlicherweise immer wieder behauptet wird.

Wehret dem Bevormundungsstaat!

Veröffentlicht: 27. Juni 2008 - Letztes Update: 2. November 2017

https://www.treff.de/rauch-und-feuer.html

Durchgehend lecker essen:

Spielautomaten im Treff:

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