Bevormundungs-Sucht

Es sollte bei dem aktuellen Engagement der Raucher-Gegner noch in Erwägung gezogen werden, dass es tatsächlich eine Bevormundungs-Sucht gibt!

Wenn dies zutrifft, dürfte es schwer sein, eine solche Seuche zu bekämpfen, wenn sie noch nicht einmal erkannt ist.

Es wird also weitergehen, mit der weltweiten Rauch(er)-Prohibition und nicht nach den Kneipen und auch nicht mit dem Raucherthema aufhören!

Und diese Sucht wäre durchaus "menschlich":


Zunächst wird der eigene biologische Körper funktionalisiert und versklavt und dann kommt der über den eigenen Körper hinaus expandierende "geistige" Drang (!), andere Menschen zu funktionalisieren.

Ahnen Sie's, wie "die Gesellschaft ihre Mitglieder" haben will?: Als funktionstüchtige "Ameisen" bzw. "Termitenstaat"!

Die im Vergleich zur Menschheitsgeschichte noch jungen Nationalstaaten bekommen ein Eigenleben (!), eine Eigendynamik.

So, wie die Körperorgane "zu dienen" haben, haben die Menschen innerhalb des größeren "Gebildes" zu funktionieren.

Viele werden sagen: Nicht schlecht und notwendig.

Ja, aber! - Der aktuelle Trend geht dahin, dass auch die Menschen gegenüber dem größeren Organismus "Staat" zu dienen haben. Ich will das hier nur anreißen, da es den Rahmen sprengen würde. Nach der Versklavung des eigenen Körpers, nun die der Individuen. Will aber auch nicht für das krasse Gegenteil plädieren.

Nun, genannt wird die Einflussnahme durch die (neuen) Massenmedien und das individuelle Druck ausüben jedoch anders: "Hilfestellung geben"! Auch wenn derjenige dies gar nicht haben will!

Dazu muss nur noch vorher der andere als krank und hilflos eingestuft & behämmert werden und insgeheim gedacht, als dumm und blöd, bevor ihm dann mit aller Kraft "geholfen" wird. Dies wird beim Thema Rauchen übrigens so propagiert.


Alkohol und Nikotin haben jedenfalls auch im Körper-Geist-Konflikt ihre Bedeutung. Durch das (nicht immer "freiwillig") zugelassene körperliche Bedürfnis nach solchem Stressabbau.

Dieses Bedürfnis entsteht oft von der Pubertät weg und bei weitem nicht immer für die gesamte Lebenszeit.

Die Alternative ist allzu oft "asketische Selbstversklavung" des eigenen biologischen Körpers - er hat zu funktionieren ("Geist besiegt Körper"-Mentalität, natürlich auch bei Rauchern verbreitet).

Aber bei "Asketen" ohne "Ventil" (für das körperliche Bedürfnis nach entspannender Wirkung durch Gifte).
Mit körperlichen Folgen: Nichtraucherkrankheiten!

Aber wer will das schon wissen? Sicherlich nicht diejenigen, die wissenschaftliche Studien über Tabak verbreiten!

Dabei wäre es ein leichtes, jede beliebige (stressbedingte) Krankheit - vom Augenleiden bis zum jeweiligen Todesalter - zu untersuchen und mal "ganz neutral" nachzuschauen, wie viel Raucher- und Nichtraucher darunter waren.
Bei Krankheiten natürlich ins Verhältnis von rauchender und nichtrauchender Bevölkerung (des jeweiligen Alters) setzen.

Sie glauben, das gibt's schon. - Vielleicht!? - Aber bekannt werden solche Studien nicht. Es würde Unerwünschtes dabei herauskommen.

Und kein Wissenschaftler hat so viel Macht, sich den Beherrsch-Süchtigen entgegenzustellen.

Er müsste mindestens so viel Energie für die Veröffentlichung und Anerkenntnis (!) seiner Studien einsetzen, wie für seine ursprüngliche Arbeit. Wenn nicht gar seine ganze Karriere damit zu Ende wäre.

Da ist es doch viel leichter, wie derzeit praktiziert, das Sterbealter von Raucherkrankheiten wie Lungenkrebs herzunehmen und dann auf das durchschnittliche Sterbealter der Bevölkerung hochzurechnen.
Um dann festzustellen, wenn dieser keinen rauchbedingten Lungenkrebs bekommen hätte, hätte er eine um 7 Jahre höhere Lebenserwartung gehabt. (Mehr hier)

Das ist genauso, wie mit der Inflation. Man hat so das Gefühl, dass da mit der Statistik was nicht passt.

So ist dies auch mit den teilweise "steinalten" Rauchern. Es wird dann nur als "Ausnahme von der Regel" abgetan, wenn man viele Beispiele mit jahrzehntelanger Raucherfahrung aufzählen kann.

Offizielle Statistiken "lügen" nicht - aber sie verzerren, schummeln und erwecken falsche Eindrücke, wie über den vorhergehenden Link zu erfahren ist.

Zum Alkohol noch eine Anmerkung, weil mir natürlich ein trockener Alkoholiker zunächst deutlich wiedersprechen würde. Er würde wohl sagen, dass ihn der Alkohol fast an den Abgrund oder schon darüber hinaus gebracht hat.

Er wird mir aber zugestehen, dass für seinen Alkoholkonsum, der ihn dann "dorthin" gebracht hat, eine Ursache vorlag. Meist gestörte Beziehungen, auch innere Konflikte oder Ängste.

Erst durch den Strategiewechsel im Umgang mit den Ursachen konnte das Problem gelöst werden. Ansonsten gibt es das, was man gemeinhin als "Suchtverlagerung" bezeichnet.

Wenn aber jemand eine FrEss-(Brech-)Sucht entwickelt, wird man wohl nicht hergehen und das Essen verbieten wollen. Bei Fernseh-Sucht, weit verbreitet aber selten therapiert, wohl auch nicht das Suchtmedium.

In diesem Sinne kann alles Gift sein - es kommt nur auf die Menge an (i. S. von Paracelsus).

Gifte sind Hilfsmittel, von mir aus gefährliche, aber Hilfsmittel.

Und ich bin mir "nicht sicher", ob es sinnvoll ist, dem Körper diese Hilfsmittel generell vorzuenthalten. Beim Rauchen auf eine kürzere Zeitphase wirkend, beim Alkohol auf eine etwas längere Entspannungsphase ausgerichtet.

Beide Gifte gehören zu unserem Kulturkreis - individuell und temporär genutzt - dazu. Es hat sich bewährt!

Die teuren Alternativen zu dieser "Selbstmedikation" gibt's von der Pharmaindustrie - auf Krankenschein.

Offensichtlich von den Bevormundungssüchtigen gewünscht.

Krank.

Veröffentlicht: 28. Mai 2009 - Letztes Update: 13. Juli 2017

https://www.treff.de/bevormundungs-sucht.html

Durchgehend lecker essen:

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