Helsinki-Studie

Dass sie Helsinki-Studie "nachweist", dass Raucher, die bis zu 10 Zigaretten täglich rauchten, länger lebten als alle anderen in der Kontrollgruppe, also auch als Nichtraucher und ehemalige Raucher, ist natürlich Quatsch.

[Chatpartner] (2010)

Sie hätten es auch einfacher machen können und für jeden verständlich einen Link zu dieser Grafik einbinden können:

Arch Intern Med -- The Effect of Smoking in Midlife on Health-Related Quality of Life in Old Age: A 26-Year Prospective Study, October 13, 2008, Strandberg et al. 168 (18): 1968, Figure OI80093F1

Noch Fragen? So wirds für jeden nachvollziehbar! Für JEDEN!

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Können Sie bestätigen, dass auch Nichtraucher und ehemalige Raucher zum Ende der 26-jährigen Studie "eine Einbuße an Lebensjahren" hatten? Oder hatten dies nur die Raucher, wie Sie es suggerieren?

Mortalität bezeichnet die Sterberate in einem „bestimmten“ Zeitraum. Und diese Mortalitätsrate war zum Ende der 26-jährigen Studie bei Nichtrauchern und ehemaligen Rauchern höher, als von der Kontrollgruppe der Raucher bis 10 Zigaretten täglich.

Was soll dieses „geeiere“, dass die Mortalität der Raucher bis 10 Zig/Tag „im Bereich der Nichtraucher lag“. Wollen Sie von dem Kern meines Beitrages ablenken?

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Ja, ich kann übersetzen und der Zeitraum ist 26 Jahre!

So, das Diagramm zeigt auf der y-Achse fett den Begriff „Survival“, was ich mal „flapsig“ mit Überlebende übersetze. Zu Beginn der Studie haben alle gelebt. Klar. Und zum Ende der Studie haben von der Kontrollgruppe der „Bis-10-Zigarettenraucher“ mehr gelebt, als Nichtraucher und auch „signifikanter“ mehr, als von der Kontrollgruppe der „Ehemals-Raucher“.

Keine Ahnung was Sie damit bezwecken wollen, denn dies ist für (fast) jeden nachvollziehbar.

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[Chatpartner], Sie beginnen Ihren ersten Absatz mit der Behauptung, dass (auch) ich mit meiner „Interpretation“ (!) mehr oder weniger falsch liege, lassen aber den Bezug vermissen, der Sie zu Ihrer fehlerhaften Wahrscheinlichkeitstheorie führt. Die Aussage „Weitere xyz Raucher haben das Rauchen aufgehört. Da bleibt nicht mehr viel übrig.“ lässt auf Unverständnis bezüglich der Handhabung dieser Kontrollgruppe schließen.

Dass „Ihre“ Studie, welche – nicht zu vergessen - von den Rauchverbotsbefürwortern öffenlichkeitswirksam vermarktet wurde, lediglich bei dem unerwünschten Ergebnis „statistisch nur wenig valide erscheint“ (u. v. m.) hätte unter der Pressemeldung: „Wenig-Raucher leben länger als Ex-Raucher (Studie der Anti-Raucher-Fraktion bescheinigt moderatem Rauchgenuss eine längere Lebenserwartung)“ sicher große Beachtung gefunden.

Im Übrigen lässt es sich (leider) schlecht sachlich diskutieren, wenn ich mir, wie in den letzten Beiträgen von DukeNukem inhaltsleeren persönlichen Vorwürfen stellen soll.
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… und wir darüber weiterdiskutieren bzw. -spekulieren könnten, warum (!) starke Raucher über 20 Zigaretten täglich rauchen.
Erhöhtes Stressniveau und Zigaretten als unbewusstes [körperliches] Bedürfnis auf Selbstmedikation, um für Entspannung zu sorgen? Halt die alte Frage nach der „Henne und dem Ei“.

In Kneipen scheint es zumindest für einen Teil der Bevölkerung ein Bedürfnis zu geben, „gemütlich mit [beiden] Giften“ vom Alltag abschalten zu wollen. Und für einen anderen, ohne Rauchbelästigung. Mehr will ich nicht, als dass beide Zielgruppenangebote für Wirte ermöglicht werden.

Veröffentlicht: 5.-7. März 2010 - Letztes Update: 13. Juli 2017

https://www.treff.de/helsinki-studie.html

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